Erektile Dysfunktion – Was genau bedeutet Impotenz?

März 31, 2020 0 Von deriggicascio

Impotenz, allgemein als Erektile Dysfunktion bezeichnet, ist die Unfähigkeit, eine für den Geschlechtsverkehr geeignete Erektion zu erreichen und aufrechtzuerhalten. Es wird geschätzt, dass etwa 1 von 10 erwachsenen Männern langfristig an ED leidet. Potenzmittel können dabei helfen diesem Zustand entgegenzuwirken.

Was ist eine erektile Dysfunktion (ED)?

Unter erektiler Dysfunktion (ED) versteht man die Unfähigkeit, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichend starke Erektion zu bekommen und zu halten. Schätzungen gehen davon aus, dass einer von 10 Männern irgendwann im Laufe seines Lebens an ED erkranken wird. Es ist wichtig zu verstehen, dass ED in den meisten Fällen ein Symptom eines anderen, zugrunde liegenden Problems ist. ED wird in keinem Alter als normal angesehen und kann mit anderen Problemen verbunden sein, die den Geschlechtsverkehr beeinträchtigen, wie z.B. mangelndes Verlangen und Probleme mit dem Orgasmus und der Ejakulation.

Wie häufig ist die erektile Dysfunktion?

Ungefähr einer von 10 erwachsenen Männern leidet langfristig an ED.

Bei vielen Männern kommt es gelegentlich zu Erektionsstörungen, die aus verschiedenen Gründen auftreten können, wie z.B. zu viel Alkohol, Stress, Beziehungsprobleme oder extreme Müdigkeit.

Das Ausbleiben einer Erektion in weniger als 20% der Fälle ist nicht ungewöhnlich und erfordert normalerweise keine Behandlung. Wenn jedoch in mehr als 50% der Fälle eine Erektion ausbleibt, bedeutet dies im Allgemeinen, dass ein Problem vorliegt und eine Behandlung erforderlich ist.

Eine ED muss nicht unbedingt Teil des Älterwerdens sein. Es stimmt zwar, dass einige ältere Männer mehr Stimulation benötigen, aber sie sollten trotzdem in der Lage sein, eine Erektion zu erreichen und den Geschlechtsverkehr zu genießen.

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Welche Medikamente können eine erektile Dysfunktion (ED) verursachen?

Die erektile Dysfunktion (ED) ist eine häufige Nebenwirkung einer Reihe von verschreibungspflichtigen Medikamenten. Diese Medikamente können zwar eine Krankheit oder einen Zustand behandeln, dabei aber die Hormone, Nerven oder die Blutzirkulation eines Mannes beeinträchtigen, was zu einer ED führt oder das Risiko einer ED erhöht.

Wenn Sie an ED leiden und glauben, dass dies eine Folge der von Ihnen verwendeten Medikamente sein könnte, dürfen Sie die Einnahme nicht abbrechen. Wenn das Problem fortbesteht, wenden Sie sich an Ihren Arzt, der Ihnen möglicherweise ein anderes Medikament verschreiben kann. Zu den üblichen Medikamenten, die ED als mögliche Nebenwirkung auflisten können, gehören

  • Diuretika (Pillen, die den Urinfluss erhöhen).
  • Antihypertensiva (Medikamente gegen Bluthochdruck).
  • Antihistaminika.
  • Antidepressiva.
  • Medikamente gegen die Parkinson-Krankheit.
  • Antiarrhythmika (Medikament gegen unregelmäßige Herztätigkeit).
  • Beruhigungsmittel.
  • Muskelrelaxantien.
  • Nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente.
  • Histamin-H2-Rezeptor-Antagonisten.
  • Hormone.
  • Penisstrecker wie der Phallosan Forte
  • Chemotherapie-Medikamente.
  • Medikamente gegen Prostatakrebs.
  • Medikamente gegen Krampfanfälle.

Welche verschreibungspflichtigen Medikamente können eine erektile Dysfunktion verursachen?

Die erektile Dysfunktion (ED) ist eine häufige Nebenwirkung einer Reihe von verschreibungspflichtigen Medikamenten. Diese Medikamente können zwar eine Krankheit oder einen Zustand behandeln, dabei aber die Hormone, Nerven oder den Blutkreislauf eines Mannes beeinträchtigen. Das Ergebnis kann eine ED oder eine Erhöhung des ED-Risikos sein.

Wenn Sie an ED leiden und glauben, dass dies eine Folge der von Ihnen verwendeten Medikamente sein könnte, dürfen Sie die Einnahme nicht abbrechen. Wenn das Problem weiter besteht, wenden Sie sich an Ihren Arzt, der Ihnen möglicherweise ein anderes Medikament verschreiben kann. Zu den üblichen Medikamenten, die ED als mögliche Nebenwirkung auflisten können, gehören

  • Diuretika (Pillen, die eine Erhöhung des Urinflusses bewirken).
  • Antihypertensiva (Medikamente gegen Bluthochdruck).
  • Antihistaminika.
  • Antidepressiva.
  • Medikamente gegen die Parkinson-Krankheit.
  • Antiarrhythmika (Medikamente gegen unregelmäßige Herztätigkeit).
  • Beruhigungsmittel.
  • PDE-5-Hemmer wie Viagra, Levitra & Co.
  • Muskelrelaxantien.
  • Nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente.
  • Histamin-H2-Rezeptor-Antagonisten.
  • Hormone.
  • Penisstrecker Phallosan
  • Chemotherapie-Medikamente.
  • Medikamente gegen Prostatakrebs.
  • Medikamente gegen Krampfanfälle.

Wie wird eine erektile Dysfunktion (ED) diagnostiziert?

Da es eine Vielzahl von Ursachen für ED gibt, gibt es verschiedene Tests, die Ihr Arzt zur Diagnose der Erkrankung und zur Bestimmung der Ursache verwenden kann. Erst wenn die Ursache der ED ermittelt ist, kann sie wirksam behandelt werden.

Bevor Sie Tests anordnen, wird Ihr Arzt Ihre Krankengeschichte überprüfen und eine gründliche körperliche Untersuchung durchführen. Der Arzt wird Sie auch zu Ihrer persönlichen und sexuellen Vorgeschichte „befragen“. Einige dieser Fragen werden sehr persönlich sein und können sich aufdringlich anfühlen. Es ist jedoch wichtig, dass Sie diese Fragen ehrlich beantworten. Zu den gestellten Fragen können gehören:

  • Welche Medikamente oder Drogen nehmen Sie derzeit ein? Dazu gehören verschreibungspflichtige Medikamente, rezeptfreie Medikamente, Kräuter, Nahrungsergänzungsmittel und illegale Drogen.
  • Hatten Sie psychische Probleme wie Stress, Angst und Depressionen?
  • Wann haben Sie zum ersten Mal Symptome von ED bemerkt?
  • Wie häufig, wie häufig, wie gut und wie lange haben Sie schon Erektionen gehabt?
  • Was sind die Besonderheiten der Umstände, unter denen die ED zum ersten Mal auftrat?
  • Hatten/hatten Sie nachts oder morgens Erektionen?
  • Welche Sexualtechniken wenden Sie an?
  • Gibt es Probleme in Ihrer aktuellen Beziehung?

Möglicherweise möchte die Ärztin oder der Arzt auch Ihre Sexualpartnerin oder Ihren Sexualpartner befragen, da Ihre Partnerin oder Ihr Partner die zugrundeliegenden Ursachen möglicherweise in Sichtweite hat.

Nach Ihrer körperlichen Untersuchung und dem Gespräch kann Ihr Arzt dann einen der folgenden Tests anordnen, um Ihre Krankheit weiter zu diagnostizieren:

  • Vollständiges Blutbild (CBC): Hierbei handelt es sich um eine Reihe von Blutuntersuchungen, die unter anderem das Vorhandensein einer Anämie feststellen können. Eine Anämie wird durch eine niedrige Anzahl roter Blutkörperchen verursacht und kann zu Müdigkeit führen, die wiederum ED verursachen kann.
  • Leber- und Nierenfunktionstests: Diese Bluttests können anzeigen, ob die ED durch eine fehlerhafte Nieren- oder Leberfunktion verursacht werden kann.
  • Lipid-Profil: Dieser Bluttest misst den Gehalt an Lipiden (Fetten), wie z.B. Cholesterin. Hohe Werte können auf Atherosklerose (Arterienverkalkung) hinweisen, die die Blutzirkulation im Penis beeinträchtigen kann.
  • Schilddrüsenfunktionstest: Eine der Funktionen der Schilddrüsenhormone besteht darin, die Produktion von Sexualhormonen zu regulieren, und ein Mangel an diesen Hormonen kann zu ED beitragen oder diese verursachen.
  • Blut-Hormon-Studien: Der Testosteron- und/oder Prolaktinspiegel im Blut kann gemessen werden, um festzustellen, ob Anomalien bei einem dieser Geschlechtshormone vorliegen.
  • Urinanalyse: Die Analyse des Urins kann eine Fülle von Informationen liefern, einschließlich Informationen über den Protein-, Zucker- und Testosteronspiegel. Abnormale Messungen dieser Substanzen können auf Diabetes, Nierenerkrankungen oder einen Testosteronmangel hinweisen, was alles zu ED führen kann.
  • Duplex-Ultraschall: Dies ist vielleicht der beste Test zur Beurteilung der ED. Beim Ultraschall werden hochfrequente Schallwellen verwendet, um „Bilder“ von den Körpergeweben zu machen. Bei Menschen mit ED kann ein Ultraschall zur Beurteilung des Blutflusses und zur Prüfung auf Anzeichen eines venösen Lecks, von Atherosklerose (Arterienverkalkung) oder von Gewebenarben verwendet werden. Dieser Test wird sowohl in erigiertem Zustand des Penis (normalerweise durch eine Injektion eines erektionsstimulierenden Medikaments) als auch in weichem Zustand durchgeführt.
  • Bulbocavernosus-Reflex: Dieser Test bewertet die Nervenempfindung im Penis. Während des Tests drückt Ihr Arzt die Spitze Ihres Penis zusammen, wodurch sich Ihr Anus sofort zusammenziehen sollte. Wenn die Nervenfunktion abnormal ist, kommt es zu einer Verzögerung der Reaktionszeit.
  • Nächtliche Schwellung des Penis (NPT): Dieser Test misst die erektile Funktion eines Mannes im Schlaf. Normalerweise hat ein Mann im Schlaf fünf oder sechs Erektionen. Ein Fehlen dieser Erektionen kann auf ein Problem mit der Nervenfunktion oder der Durchblutung des Penis hinweisen. Der Test verwendet zwei Methoden, die Schnappmesser- und die
  • Dehnungsmessstreifen-Methode. Bei der Schnappmessermethode werden drei Kunststoffbänder unterschiedlicher Stärke um den Penis gewickelt. Die erektile Funktion wird dann gemessen, je nachdem, welches der drei Bänder reißt. Bei der Dehnungsmessstreifen-Methode werden elastische Bänder um die Penisspitze und die Peniswurzel gewickelt. Wenn der Penis während der Nacht erigiert, dehnen sich die Bänder und messen die Veränderungen des Penisumfangs.
  • Penis-Biothesiometrie: Bei diesem Test werden elektromagnetische Schwingungen zur Bestimmung der Empfindlichkeit und der Nervenfunktion eingesetzt. Eine verminderte Empfindlichkeit gegenüber diesen Vibrationen kann auf eine Nervenschädigung hinweisen.
  • Vasoaktive Injektion: Bei diesem Test wird eine Erektion durch Injektion spezieller Lösungen erzeugt, die eine Erweiterung (Vergrößerung) der Blutgefäße bewirken, so dass Blut in den Penis eindringen kann.
  • Dynamische Infusionskavernosometrie: Dieser Test wird bei Männern mit ED verwendet, die ein venöses Leck haben. Bei diesem Test wird Flüssigkeit mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit in den Penis gepumpt. Durch die Messung der Geschwindigkeit, mit der Flüssigkeit gepumpt werden muss, um eine starre Erektion zu erreichen, können Ärzte den Schweregrad des venösen Lecks bestimmen.
  • Kavernosographie: In Verbindung mit der dynamischen Infusionskavernosometrie wird bei diesem Test ein Farbstoff in den Penis injiziert. Der Penis wird dann geröntgt, damit das venöse Leck sichtbar wird.
  • Arteriographie: Dieser Test wird bei Personen durchgeführt, die Kandidaten für eine gefäßrekonstruktive Operation sind. Ein Farbstoff wird in die Arterie injiziert, die vermutlich beschädigt ist, und es werden Röntgenaufnahmen gemacht.